Wissenschaftliche Fakten zu 3 Mineralien — gemäß EU-Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Leitfaden entdeckenJede Bewegung, jeder Gedanke, jede Sinneswahrnehmung beginnt mit einem elektrischen Impuls. Das menschliche Nervensystem leitet Millionen solcher Impulse pro Sekunde weiter — vom Gehirn durch das Rückenmark bis in die feinsten Nervenenden der Fingerspitzen und Zehen. Dieses Netzwerk aus etwa 86 Milliarden Nervenzellen bildet die Grundlage für Koordination, Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit.
Damit die Signalübertragung zwischen Nervenzellen ordnungsgemäß ablaufen kann, sind verschiedene biochemische Voraussetzungen notwendig. Dazu gehören intakte Zellmembranen, ein funktionierender Ionentransport und die korrekte Synthese von Neurotransmittern. Bei diesen Prozessen kommen bestimmte Mineralien als Kofaktoren zum Einsatz.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat für drei Mineralien — Kupfer, Magnesium und Kalium — wissenschaftliche Gutachten veröffentlicht, auf deren Grundlage die EU-Kommission jeweils eine gesundheitsbezogene Angabe zur normalen Funktion des Nervensystems zugelassen hat.
Jedes der folgenden Mineralien verfügt über eine eigenständige, von der EU zugelassene Angabe zur normalen Funktion des Nervensystems.
Kupfer ist ein Spurenelement, das an der Bildung von Myelin mitwirkt — jener Schutzschicht, die Nervenfasern umgibt und die Geschwindigkeit der Signalübertragung beeinflusst. Zudem ist Kupfer als Kofaktor an der Synthese von Neurotransmittern wie Noradrenalin beteiligt.
Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Magnesium ist an über 600 enzymatischen Reaktionen beteiligt. Im Nervensystem wirkt es auf die Signalübertragung an den Synapsen, indem es den Calciumeinstrom in die präsynaptische Endigung moduliert und so die Freisetzung von Botenstoffen beeinflusst.
Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Kalium ist das häufigste intrazelluläre Kation im menschlichen Körper. Es ermöglicht die Aufrechterhaltung des Ruhemembranpotenzials in Nervenzellen — eine Grundvoraussetzung dafür, dass Aktionspotenziale korrekt generiert und weitergeleitet werden können.
Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Nervenzellen kommunizieren über elektrische Impulse, sogenannte Aktionspotenziale. Dabei ändert sich das elektrische Potenzial an der Zellmembran in wenigen Millisekunden: Natriumionen strömen in die Zelle hinein, Kaliumionen strömen heraus. Dieser Ionenaustausch breitet sich entlang der Nervenfaser aus und ermöglicht die Weiterleitung des Signals.
Kalium spielt bei diesem Vorgang eine dokumentierte Rolle. Nach jedem Aktionspotenzial müssen die Kaliumkanäle öffnen, damit die Zelle zum Ruhepotenzial zurückkehren kann. Ohne diesen Schritt wäre die Nervenzelle nicht in der Lage, ein weiteres Signal zu generieren.
„Kalium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei“ — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Viele Nervenfasern sind von einer Myelinscheide umgeben — einer isolierenden Hülle, die von spezialisierten Zellen (Schwann-Zellen im peripheren, Oligodendrozyten im zentralen Nervensystem) gebildet wird. Diese Isolierung ermöglicht die saltatorische Erregungsleitung, bei der das Signal von Knoten zu Knoten springt und so deutlich schneller weitergeleitet wird.
Für die Bildung und Aufrechterhaltung dieser Myelinscheiden werden verschiedene biochemische Prozesse benötigt. Das Enzym Cytochrom-c-Oxidase, das Kupfer als Kofaktor enthält, ist an der zellulären Energieversorgung beteiligt, die für die Myelinsynthese erforderlich ist.
„Kupfer trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei“ — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
An den Synapsen — den Kontaktstellen zwischen zwei Nervenzellen — wird das elektrische Signal in ein chemisches umgewandelt. Die präsynaptische Zelle setzt Neurotransmitter frei, die an Rezeptoren der postsynaptischen Zelle binden. Magnesium moduliert diesen Vorgang an mehreren Stellen: Es beeinflusst die Calciumabhängigkeit der Transmitterfreisetzung und wirkt am NMDA-Rezeptor als spannungsabhängiger Blocker.
„Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei“ — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Diese drei Mineralien greifen somit an unterschiedlichen Punkten in die nervöse Signalübermittlung ein. Jede der genannten Angaben ist gemäß der EU-Verordnung einzeln geprüft und zugelassen worden.
Ausführliche Darstellung zu Kupfer, Magnesium und Kalium im Kontext der normalen Nervenfunktion — gemäß EU-Verordnung.
Einmaliger Zugang · Digitales Informationsprodukt
Die auf dieser Webseite bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen in keinem Fall eine professionelle medizinische Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt oder eine approbierte Ärztin. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
Diese Webseite steht in keiner Verbindung zu Google LLC, YouTube LLC, Alphabet Inc. oder einem ihrer Tochterunternehmen. Google und YouTube sind eingetragene Marken von Alphabet Inc. Die auf dieser Seite dargestellten Inhalte wurden nicht von Google oder YouTube geprüft, genehmigt oder empfohlen. Alle auf dieser Webseite gezeigten Ergebnisse und Aussagen sind individuell und können von Person zu Person abweichen. Wir verwenden möglicherweise Google-Dienste für Werbezwecke, was keine inhaltliche Verbindung oder Empfehlung durch Google oder YouTube impliziert.